| Hintergrund |
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Georgien liegt mit seinen 4.7 Millionen Einwohnern an der Grenze von Europa zu Asien. Das Land ist etwa 1½ Mal so gross wie die Schweiz. Mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 gewann das einstige Königreich seine Unabhängigkeit zurück. Leider wurden die folgenden zwei Jahrzehnte von internen Wirren und kriegerischen Auseinandersetzungen geprägt, die zur Abtrennung der Provinzen Abchasien und Südossetien führten. Trotz den demokratischen Reformen, die der langjährige Präsident Eduard Schewardnadse einführte, leidet das Land weiterhin unter Korruption, Armut und internen Spannungen. Die Zustände haben sich nach der Wahl Michail Saakaschwilis zum Präsidenten minimal verbessert. Zu den politischen Problemen kommen die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die durch die Abtrennung Georgiens von seinem traditionellen Exportraum Russland bedingt sind. |
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